Bambinikart

Bambini Karts sind spezielle Karts für Kids. Sie sind kleiner und haben natürlich wesentlich weniger PS, flitzen aber dennoch recht schnell über die Pisten. Lizenzfrei und besonders kostengründig stellen diese Rennen einen starken Reiz dar; alle möchten gerne teilnehmen, auch Mädchen. Unter anderem werden Bambini Rennen in Deutschland vom renommierten ADAC angeboten; Infos gibt es übrigens auch im Internet. Jüngere Racer entscheiden sich ebenfalls gerne für Slalom, denn auch Slalomrennen sind nicht allzu gefährlich. Beim Slalom müssen die Pylonen mit dem Kart so schnell wie möglich umfahren werden. Benötigt werden lediglich Kleidung, Helm und Handschuhe. Slalomrennen haben den großen Vorteil, dass sie eigentlich auf jeder ebenen Asphaltfläche ausgetragen werden können, so u. a. auf Parkplätzen. Strafzeiten werden für das Auslassen und Umfahren verhängt. Als Figuren sind Gasse, Torfolge, Kreisel und Schweizer bekannt. Diese preisgünstige Möglichkeit lässt Fahrer zudem die Chance, mit einem Kart umgehen zu lernen und erste Erfahrungen zu sammeln.

MG Racing Karts, CRG Karts, Indy kart, Birel, Tony Kart gehören wohl zu den beliebtesten und begehrtesten Karts. Selbst gebrauchte Karts kosten mehrere Tausend Euro. Bedacht müssen die Kosten der Reifen sowie Ersatzteile wie Auspuff, Batterien, Bremssysteme, Achsen, Ketten, Luftfilter, Felgen, Lenkung und mehr. Einkalkuliert werden müssen zusätzlich die Ölkosten, denn die Karts fahren mit einem Benzin-Öl-Gemisch. Trotzdem bleibt Kartfahren ein erschwingliches Hobby, wenn es auch nicht gerade billig ist.

Bambini Klasse A gilt von 10 bis 14 Jahren, 60 ccm und 8 PS, während Bambini Klasse B von 8 bis 12 Jahren, 60 ccm und 6 PS gilt.

Auch bei Bambini Rennen verbindlich: Helme müssen der Snell-Norm entsprechen und sind mittlerweile ebenfalls für Fahrer unter 15 Jahren Pflicht. Des Weiteren sind geeignete Kart-Handschuhe und ein Kartanzug nötig; jedoch auch diese dürfen für den Anfang ruhig gebraucht gekauft werden. Wer beim Kartsport bleibt, wird früher oder später im Team fahren und tatkräftige Sponsoren an seiner Seite haben. Aus den meisten Bambini-Racern werden dann schnell Junioren-Fahrer, die vom Rennfieber nicht mehr losgelassen werden.

Was sagen die kleinen Kartsportler selbst? In Umfragen wurde herausgefunden, dass etwa 25 % den Adrenalinkitzel lieben, rund 18 % lieben es, die Grenzen der Physik zu erleben, 10 % sprachen sich für die Geschwindigkeit aus, 5 % wollten nette Leute treffen und etwa 40 % fanden es schlichtweg unbeschreiblich.

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