Fahrertraining

Fachleute behauptet, 90 % aller erfolgreichen Rennfahrer weltweit hätten im Kartsport begonnen; dies trifft u. a. für Größen wie Michael Schumacher und Sebastian Vettel zu. Hier sei die Basis, um alles zu erlernen und zu trainieren, was man später im Rennsport brauche, um erfolgreich zu werden und an die Spitze zu gelangen.

Es gehören jedoch nicht nur Mühe, viel harte Arbeit und Ausdauer dazu, sondern es steckt ebenfalls ein ganz erheblicher finanzieller Aufwand dahinter. Rennsportfahrer müssen zudem körperliche Fitness, ausreichend Ehrgeiz, einen klaren Willen und natürlich ein gutes technisches Verständnis mitbringen. Kaum ein Fahrer schafft es, ohne Team an die Spitze zu gelangen.

Fahrer profitieren von den ausgetauschten Erfahrungen und dem Know-how eines exzellenten Trainers. Nur gemeinsam schafft es das Team auf die vorderen Plätze der Ranglisten. Trainiert werden täglich die fahrerischen Aspekte. Verschiedene Kartschulen bieten hierzu spezielle Kurse und Fahrertrainings an; nur die Besten schaffen die begehrte Aufnahme ins Team. Man konzentriert sich auf wenige Fahrer und versucht, möglichst viel Fahrpraxis zu vermitteln, um bei Rennen wie den Deutschen Meisterschaften Punkte einzuheimsen. Hierzu gehören u. a. Testfahrten und Trainingsserien auf den bekannten Meisterschafts-Strecken, damit den Fahrern die Pisten bereits bekannt sind. Als unentbehrlich werden ebenfalls Videoaufzeichnung der Trainings und Datenanalysen mittels des Coachs (Trainers) durchgeführt. Parallel zur Rennsaison laufen häufig Ausbildungsprogramme und Nachwuchsförderungen. Bei Rennwochenende werden nicht nur wertvolle Punkte gemacht, sondern es wird auch kräftig ausgesiebt. Kartabstimmungen werden vorgenommen, Coachs korrigieren den Fahrtstil der einzelnen Fahrer, die oftmals in einem Teamzelt übernachten. Modernste Technik wie z. B. Helmkameras liefern exakte Ergebnisse, gefolgt von Daten-Aufzeichnung und regem Austausch unter den Fahrern des Teams. Hockenheimring, Nürburgring, Paletti Circuit und viele andere lassen Hobbyracer in verschiedenen Klassen zu Profis aufsteigen. Man benötigt eine Rennsportlizenz und viel Enthusiasmus. Anfangs besitzen viele Fahrer noch keinen eigenen Wagen. Dann beginnen Boxenstopps Wirklichkeit zu werden; der Einstieg in den professionellen Motorsport fängt an.

Klar, jedermann kennt Rennveranstaltungen vom Computer ... aber das ist natürlich bei Weitem nicht der Nervenkitzel, den die „wirklichen“ Fahrer erleben.

Mit Kohlefaserhelmen und feuerfesten Overalls geht es auf Übungsfahrten, um Höchstgeschwindigkeiten auszuprobieren, Beschleunigung zu erleben, Kurvengeschwindigkeiten einzuschätzen, Bremskräfte zu spüren. Intensiver kann man Motorsport und Hochleistungsniveau eigentlich nicht erleben. Fahren Sie doch einfach mal als Beifahrer mit; dann wissen Sie, von was ich rede.

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