Reifenluftdruck

Der Kalt-Druck wird am kalten, ungefahrenen Reifen an allen vier Rädern auf einen Basiswert eingestellt, welcher vorne zu hinten sowie rechts zu links unterschiedlich sein kann. Der Kalt-Luftdruck ist in etwa 0,2 Bar geringer als der Warm-Druck, da der Luftdruck bei höherer Reifentemperatur zunimmt.

Nach einigen Runden sollte direkt nach dem Anhalten der Warm-Druck an allen vier Reifen gemessen werden. Je stärker der Reifendruck angestiegen ist, umso höher war die Belastung der Kartreifen. Als Faustregel gilt: Je höher die Differenz zu dem Kalt-Druck, desto höher ist auch die Reifentemperatur sowie der Reifenverschleiß. Der Warm-Druck hängt natürlich auch von den zurückgelegten Runden ab, da er erst nach einigen Minuten Fahrzeit sein Maximum erreicht und dann konstant bleibt. Ist der Druck zu niedrig, braucht der Reifen zu lange, um Grip aufzubauen oder er erreicht sein optimales Gripniveau überhaupt nicht (falsches Verhältnis der Laufflächentemperatur zu Auflagefläche. Ist der Luftdruck zu hoch, erreicht der Reifen ziemlich schnell ein hohes Gripniveau, da dann die Auflagefläche sehr klein und somit schneller eine höhere Temperatur erreicht ist - bis hin zur Überhitzung der Lauffläche und resultierendem Gripverlust. Dabei steigt natürlich der Reifenverschleiß extrem an. Dies ist einer der häufigsten Fehler bei der Abstimmung des Reifenluftdruckes.

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