Rennbekleidung

Als Rennbekleidung werden sämtliche Kleidungsstücke bezeichnet, die einen Kartfahrer oder anderen Motorsportler durch den Rennalltag begleiten und zu einer möglichst guten Performance beitragen sollen. Die Rennbekleidung unterscheidet sich dabei erheblich von der Freizeitbekleidung der Rennfahrer, was aus verschiedenen Gründen gilt. Zum einen sind die Fahrer gerade in offenen Fahrzeugen wie Karts den Außenbedingungen schutzlos ausgesetzt, Regen und Feuchtigkeit auf der Fahrbahn sind ebenso zu kompensieren wie hohe Temperaturen durch den Verbrennungsmotor. Zum anderen ist der Rennsport stets mit einem gewissen Gesundheitsrisiko verbunden, so dass durch die passende Rennbekleidung gezielt das Risiko einer Verletzung oder anderer gesundheitlicher Beschwerden reduziert werden kann.

Zur klassischen Rennbekleidung im Kartsport und vielen weiteren Rennserien gehört der Overall. Bei diesem handelt es sich um eine Kombination aus Hose und Oberteil, die aus verschiedenen Schichten angefertigt wird. Durch innovative Materialien hilft diese Rennbekleidung dabei, den Fahrer vor Feuchtigkeit zu schützen und Dank einer erhöhten Atmungsaktivität nicht zu schnell ins Schwitzen zu bringen. Durch den Overall wird im Inneren auch der Brust- und Nackenschutz sicher angebracht, der den Körper bei abrupten Bewegungen zusätzlich schützt und verhindert, dass die empfindlichen Körperregionen bei einem Unfall zu große Verletzungen erleiden.

Neben dem Overall sind Kartschuhe ein fester Bestandteil der Rennbekleidung im Kartsport. Diese sorgen für ein bequemes Abrollen der Füße im Cockpit, zudem verhindern sie durch spezielle Sohlen das Abrutschen der Füße an den Pedalen. Natürlich sind auch Handschuhe sowie der Helm zur Rennbekleidung zu zählen, die ihrerseits die entsprechenden Körperpartien schützen und die Sicherheit im Rennsport gewährleisten. Wichtig ist bei allen Bestandteilen der Rennbekleidung, dass diese exakt an den Körper des Rennsportlers angepasst sind. Eine zu enge Kleidung senkt den Komfort und hindert den Fahrer schlimmstenfalls bei dessen Bewegungen im Cockpit. Sitzt die Rennbekleidung allerdings zu locker, geht von ihr nicht mehr der benötigte Schutzeffekt aus bzw. entsteht sogar eine größere Gefährdung des Fahrers.

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