Rennfahrer

Wer kennt nicht die Namen großer Rennfahrer wie Mark Webber, Jacques Villeneuve, Jean-Éric Vergne, Adrian Sutil, Takuma Sato, Paul di Resta, Charles Pic, Nelseon Piquet, Sergio Pérez Mendoza, Ayrton Senna, Felipe Massa, Michael Schumacher und Sebastian Vettel. Alle sie haben mit kleinen, unbedeutenden Rennen begonnen, teilweise auf Kartbahnen und haben sich im Laufe der Jahre langsam nach oben gearbeitet. Hierzu gehören viel Ausdauer, Können und vor allem Disziplin.

Wie wird man ein Rennfahrer? Alle sind sich klar: Talent ist gut, reicht aber nicht. Am besten sollte der Spaß bereits in jungen Jahren losgehen, auf einem Bambini-Kart und in der Jugendkart-Klasse. Es können Schnupperkurse oder Übungstrainings bei Anlaufstellen wie dem ADAC erfolgen. Nächster Schritt wäre eine Probephase, eventuell mit Fahrerlehrgang und Motorsport-Lizenz beim Deutschen Motor Sport Bund. Hiernach darf an lizenzierten Rennen teilgenommen werden. Führerschein für die Rennstrecke ist die sogenannte A-Lizenz. Geübt werden Kurven, Bremsen und natürlich Fahren; erst nach bestandener Prüfung geht es auf die Strecke. Viele Fahrer bestätigen, dass ein solcher Traum jedoch mehrere Tausend Euro kostet.

Eine große Herausforderung für Kartfahrer stellen Rennen bei Regenwetter dar. Erlernt werden muss ebenfalls die korrekte Kurventechnik, den sie entscheidet über schnelle Rundenzeiten. Bei zu viel Lenkmanövern rutscht der Kart, was den Fahrer unnötige Zeit kostet. Erfahrene Fahrer setzen deshalb auf den Kurvenausgang, der die entscheidenden Zehntelsekunden bringen kann. Hier müssen Fahrer ebenfalls Reifengeräusch und Motordrehzahl mit einkalkulieren. Wichtig zeigt sich nun auch das Fahrgefühl eines jeden Kartfahrers. Fahrtechnik wird den Rennfahrern nach und nach beigebracht. Auch hier heißt es: viel üben; Theorie und Praxis müssen in ausgewogenem Maße kombiniert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt der Fahrtechnik ist das richtige Bremsen, welches sich recht schwierig gestalten kann. Fehler kosten wichtige Zehntelsekunden; zudem bedarf es einiger Übung. Erfahrene Fahrer wissen: Überholen kann in Positionskämpfen entscheiden. Ausbremsen ist eine der am häufigsten benutzten Fahrertaktiken. Bei Rundenzeiten zeigt sich, wer der Fahrer die bessere Sitzposition hat und wichtige Zehntelsekunden hierdurch punkten kann, den das Gewicht des Kartfahrers spielt hier eine ganz entscheidende Rolle. Kartfahrer stimmen Chassishöhe und Sitzposition exakt ab.

Nicht vergessen werden darf: Sprintrennen, Langstreckenrennen und Kartslalom stellen eine starke körperliche Beanspruchung dar. Trainer achten deshalb auf exzellente Fitness ihrer Fahrer, denn besonders Rücken- und Nackenmuskulatur werden belastet. Ebenfalls gestärkt werden Herz- und Kreislaufsystem. Sportliche Ernährung und ausreichend Flüssigkeitsaufnahme können ebenso über den Fitnesszustand eines Fahrers entscheiden. Ab einem gewissen nationalen Niveau werden die Fahrer von professionellen Teams betreut; hierbei stehen nicht nur Ärzte, sondern auch Psychologen, Masseure und Personal Fitness Trainer zur Verfügung, die das gesamte Team während der Trainings- und Wettkampfphasen begleiten.

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